| Demo - Wir zahlen nicht für eure Krise ! |
|
|
|
| Geschrieben von Redaktion | |
| Sonntag, 15. März 2009 | |
|
Die Entfesselung des Kapitals und der erpresserische Druck der Finanzmärkte haben sich als zerstörerisch erwiesen. Ein anderes Weltwirtschaftssystem ist nötig. Eines, das Mensch und Natur dient; das auf den Prinzipien globaler Solidarität, ökologischer Nachhaltigkeit und demokratischer Kontrolle aufbaut. Dazu gehört, dass Bildung, Gesundheit, Alterssicherung, Kultur und Mobilität, Energie, Wasser und Infrastruktur nicht als Waren behandelt werden, sondern als gesellschaftliche Leistungen, die allen Menschen zur Verfügung stehen müssen. Die Reichen und Profiteure sollen zahlen Wir wollen, dass die Verursacher der Krise zur Kasse gebeten werden. Das globale private Geldvermögen hat im Jahr 2007 die Summe von 105 Billionen Dollar erreicht und ist in acht Jahren um 50 % angestiegen. Das ist das Ergebnis einer massiven Umverteilung von Unten nach Oben, von Süd nach Nord, von den BezieherInnen von Lohn- ( Ersatz- ) einkommen zu den Kapital- und Vermögensbesitzern. Den Banken und Fonds war kaum ein Risiko zu groß im Kampf um die höchsten Renditen. Etwa ein Tausendstel der Weltbevölkerung hat davon besonders profitiert. Die Milliarden, die jetzt zur Sanierung des Finanzsektors ausgegeben werden, dürfen nicht auf Kosten der großen Mehrheit gehen. Wir werden nicht hinnehmen, dass Beschäftigte, Erwerbslose, RentnerInnen, SchülerInnen oder Studierende die Zeche zahlen! Genauso wenig darf die Krise auf die Länder des Südens oder die Umwelt abgewälzt werden. Wir überlassen den Herrschenden nicht das Feld
Der Welt-Finanzgipfel der G20 setzt auf alte Strukturen und
Machtverhältnisse. Die Regierungsberater, Wirtschaftsvertreter und
Lobbyisten sind nicht vor Scham im Boden versunken, sondern betreiben
weiter ihre Interessenpolitik. Um Alternativen durchzusetzen, sind
weltweite und lokale Kämpfe und Bündnisse ( wie z.B. das
Weltsozialforum ) nötig - für soziale, demokratische und ökologische
Perspektiven. Die Demonstrationen am internationalen Aktionstag zum
G20-Gipfel sind erst der Anfang. Wir demonstrieren für Sofortmaßnahmen, die den Opfern der Krise helfen, aber gleichzeitig den ökologischen und demokratischen Umbau der Wirtschaft vorantreiben – als Schritte auf dem Weg in eine solidarische Gesellschaft:
Der Protest geht weiter :
Am 1. Mai bei den Kundgebungen und Maidemonstrationen Krise und Krieg : Über eine Billion Euro werden weltweit für Rüstung vergeudet – zwei Drittel davon in den NATO-Ländern. Und , die kapitalistische Krise erhöht die Gefahr dass Kriege geführt werden. Deshalb demonstrieren wir am 3./ und 4. April beim NATO-Jubiläum in Straßburg/Baden-Baden gegen Krise und Krieg. Dabei sein ! Den Aufruf und/oder die Demonstrationen unterstützen : unter www.28maerz.de haben wir dafür ein Web-Formular eingerichtet. Wir bitten um einen finanziellen Beitrag von 50, 200 oder 500 für Organisationen und 10 Euro für Privatpersonen. Busse zu den Demos : Bitte fragt bei euren örtlichen Gewerkschaften nach oder bei den beteiligten Gruppen. Wir haben außerdem ein Busbörse eingerichtet. Plakate und Flyer verteilen : Diese können ( gegen Selbstkosten ) bei Attac bestellt werden. Siehe auch Seite “Mobilisierung“. Spendenkonto: Laura von Wimmersperg , Berliner Sparkasse ( BLZ: 100 500 00 ) , Konto-Nr : 6010219181 Demo-Aufruf als Flyer DIN A4 : aufruf-flyer-28maerz1
|
| < zurück | weiter > |
|---|







