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Geschrieben von Redaktion   
Samstag, 21. November 2009

 

Bad Homburg/Wiesbaden. Der per­sön­liche Re­fe­rent der hes­sisch­en Kul­tus­mi­nis­terin hat in ei­nem wei­teren Schrei­ben an den Be­trei­ber der In­ter­net­prä­senz fire-exit.de noch ein­mal nach­drück­lich darauf hingewiesen, dass Korwisi keine Er­laub­nis vor­läge, die Schrei­ben des Kul­tus­mi­nis­teriums und die nach­ge­ord­neter Dienst­stel­len zu veröffentlichen.

 


Schreiben vom 18. November 2009:

Sehr geehrter Herr Korwisi,

im Nach­gang zu mei­nem Schrei­ben per Email vom 11 November 2009 möch­te ich noch ein­mal mit Nach­druck darauf ver­wei­sen, dass Ihnen für eine Ver­öf­fent­lich­ung von Schrei­ben des Hes­sischen Kul­tus­mi­nis­teriums und nach­ge­ord­neter Dienst­stel­len keine Er­laub­nis vorliegt. Auch handelte es sich bei mei­nem Schrei­ben an Sie vom 07.Oktober 2009 nicht um ein öf­fent­liches Schrei­ben. Ich bitte Sie des­wegen erneut höflich, ent­sprechende In­halte um­gehend von Ihren In­ter­net­seiten zu entfernen.

Mit freundlichen Grüßen

Gregor Verhoff
Hessisches Kultusministerium
Referat M.1

Korwisi sieht aller­dings weiter­hin keinen Hand­lungs­bedarf und wird die Schrei­ben auch nach dem wieder­holten Zensur Ver­such sei­tens des Hes­sischen Kul­tus­mi­nis­teriums nicht von der In­ter­net­prä­senz fire-exit.de entfernen.

„Dass es sich bei dem Schrei­ben vom 07. Oktober um ein an mich adres­siertes Schrei­ben handelte, will ich gar nicht be­strei­ten – ein Hin­weis darauf, dass es sich dabei um ein ver­trau­liches Schrei­ben handelt, ist in der E-Mail aber definitiv nicht enthalten“, so Korwisi. Interessant ist der explizite Ver­weis auf das Schrei­ben vom 07. Oktober aber allemal. Korwisi ver­mu­tet hier ein Teil­ein­ge­ständ­nis, dass es sich bei den restlichen Schreiben sehr wohl um öf­fent­liche Kor­res­pon­denz handelt.

Pressemitteilung als PDF :  zweiter-zensur-versuch_2009-11-20

weitere Informationen zum Thema und Kristof Korwisi unter :

www.im-dachgeschoss.de

 
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