| Heftige Kritik an Zeitarbeitfirmen |
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| Geschrieben von Redaktion | |
| Mittwoch, 11. April 2007 | |
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Jeder achte Zeitarbeitnehmer ist auf Hartz IV-Leistungen angewiesen Berlin (pr-sozial) – DGB-Chef Michael Sommer will einen einheitlichen Mindestlohn in der Zeitarbeitsbranche. Jeder achte Beschäftigte in der Zeitarbeit sei auf Hartz IV-Leistungen angewiesen. Zugleich kritisierte er die christlichen Gewerkschaften, die den DGB-Tarifvertrag - durch eigene – unterlaufen würden. Zahlreiche Erwerbslose beklagen ebenfalls, dass die Hartz IV-Behörden und Arbeitsagenturen oft nur ungeprüfte Zeitarbeit im Angebot hätten.
In
Berlin sagte Sommer: „Damit zeigt sich, dass ein erheblicher Teil der
Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer in prekären
Beschäftigungsverhältnissen steckt, die den notwendigen Lebensunterhalt
nicht absichern. Es handelt sich dabei vorwiegend um Beschäftigte von
Unternehmen, die den DGB-Tarifvertrag mit der Branche unterlaufen und
niedrigere Verträge mit so genannten christlichen Gewerkschaften
abgeschlossen haben“. Nach den vom DGB mit den großen
Zeitarbeitsverbänden BZA und IGZ vereinbarten Tarifverträgen werden in
der untersten Tarifgruppe 7,15 Euro im Westen und 6,22 Euro im Osten
bezahlt. Der DGB tritt für einen branchenunabhängigen gesetzlichen
Mindestlohn von 7,50 Euro ein.
DGB-Chef
Sommer forderte Bundesarbeits- und Sozialminister Franz Müntefering
(SPD) auf, die Zeitarbeit in das Endsendegesetz aufzunehmen. Damit
würden unerträglich niedrige Stundenlöhne verhindert, wie sie manche
skrupellose Zeitarbeitsfirmen zahlen. In diesem Zusammenhang betonte er
auch die Notwendigkeit eines gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 EUR. |
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| Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 11. April 2007 ) |
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