| Hartz IV trotz Arbeit: Die Zukunft? |
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| Geschrieben von Redaktion | |
| Freitag, 13. April 2007 | |
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Während zahlreiche Politiker einen gesetzlichen Mindestlohn
ablehnen, steigt die Zahl der Arbeitnehmer die trotz Job einen Hartz IV
Antrag stellen Gut eine Million weniger Arbeitslose als im Vorjahr, das besagt die neue Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA). Dennoch sind immer mehr Menschen gezwungen Sozialleistungen zu beantragen, obwohl sie einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach gehen. Rund 5,4 Millionen Menschen erhalten demnach zur Zeit das Arbeitslosengeld II. Rund eine Million mehr als im Vorjahr. Der Grund sind die Minimal-Löhne, die vorallem bei den Geringqualifizierten Arbeitszweigen gezahlt werden. Diese Dumpinglöhne treiben die Menschen immer mehr in die "Arme von Hartz IV". Fachleute sprechen dabei von Prekärer Beschäftigung. Die Bereiche atypischer und prekärer Beschäftigung nehmen in der Bundesrepublik Deutschland, wie in allen Industriestaaten seit Jahren immer mehr zu. Exemplarische Arbeitsbereiche seien hier genannt: Die Leih- bzw. Zeitarbeit, Honorar- und Werkvertragsbeschäftigung, Mini-Jobs, Arbeit auf Abruf, befristete Beschäftigung und die sog. Heimarbeit (Kugelschreiber zusammen bauen).
Vorallem in diesen Arbeitszweigen sind
die Löhne äußerst niedrig und sinken weiterhin kontinuierlich. Obwohl
die bundesdeutsche Konjunktur zur Zeit einen regelrechten Aufschwung
erlebt, sind immer mehr Menschen von akuter Armut betroffen. Und weil
die Löhne immer weiter sinken, sind immer Menschen gezwungen eine
Arbeitslosengeld II Aufstockung zu beziehen, um zumindestens die
Mietkosten zu decken. Im Januar 2005 zählten die Ämter 200.000
Menschen, die "Ergänzendes Arbeitslosengeld II (ALG II)" bezogen. Heute, im Jahre 2007 sind es mehr als doppelt so viele Menschen, die trotz einer Vollzeitstelle Ergänzendes ALG II
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| Letzte Aktualisierung ( Freitag, 13. April 2007 ) |
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