| "Wo sind wir das Volk ? Wo, bitteschön ? |
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| Geschrieben von Redaktion | |
| Sonntag, 15. April 2007 | |
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Ohne Einigkeit, kann man auch nicht von einem gemeinsamen Volk reden ! Wir sind lediglich eine Gruppe von zersplitterten, egoistischen und feigen Bürgern, eines unsozialen und kinderfeindlichen Staates. Mehr nicht. Jeden Tag bekommt man diese grausame Wahrheit unter die Nase gerieben, doch ändern tut sich gar nichts ! Im Gegenteil. Jede kleine Gruppe von Kämpfern gegen den Sozialraub, versucht nur die eigenen Interessen zu propagieren und weitere Interessenten zu gewinnen, statt sich auf den Kerngedanken eines jeden Widerstandes zu konzentrieren. "Zentralisierung" ! Man begreift einfach nicht oder will nicht begreifen, dass nur eine geballte Macht, Veränderungen bewirken kann. Einzelaktionen wie Hungerstreiks oder Besetzung einer Arge, sind zwar ein Ausdruck der Verzweiflung und des Kampfwillen, jedoch nur sinnlose Kraftverschwendung. Oder glaubt man wirklich, dass sich der Machthaber (bei uns die große Koalition) von ein paar Hungerstreikenden beeindrucken lässt ? Hier muss man sich im Vergleich dazu fragen, wie viele geistig behinderte Menschen es in Deutschland gibt und welche Aufmerksamkeit man diesen Menschen schenkt ? Da sollen etwa (Beispielsweise) 100 Hungerstreikende, (die ja so oder so nicht bis zum Ende durchziehen) bei der Regierung Eindruck schinden ? In welcher Welt leben die Fantasten, die daran glauben ?Wenn es aber Menschen gibt, die konkrete Verfahrensweisen, die auch Erfolg versprechen, darlegen, dann sind diese Leute plötzlich "Spinner", "Illusionisten", und "Träumer". Das eigene Unvermögen soll wohl mit diesen Betitelungen überspielt werden. Wir wollen wahrscheinlich nicht akzeptieren, dass es Menschen gibt, die in der Lage sind, besser und effektiver zu handeln als der Großteil aller Initiativen.Immer wieder werden Argumente vorgebracht, die eine Zentralisierung als Unmöglich darstellen. Doch diese Argumente sind leider nur selbstsüchtige und unzutreffende Ausflüchte. Denn, wozu haben wir die Möglichkeit das Internet zu nutzen ? Die Ausrede, dass ja nicht alle Betroffenen einen Internetzugang haben, ist reiner Unsinn ! Die Zahlen der Nutzer, in den Internetforen sprechen eine ganz andere Sprache. Außerdem gibt es billige Internetcafe`s und garantierte Verwandte und Bekannte, die nötige Informationen weiter geben könnten !1989 war es auch möglich einen Kampf ohne Internet zu führen, doch da war man auch bereit, seinen Arsch in Bewegung zu setzen. Heute hingegen sollen wir doch nur Verständnis aufbringen, für die armen Arbeitslosen, die ja so verzweifelt sind und ihre eigenen Sorgen bewältigen müssen. Leider haben wir auch kein Verständnis für die Sorgen der Arbeitnehmer, die im Gegensatz zu uns, Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um ihre Rechte durchzusetzen.
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| Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 15. April 2007 ) |
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